Beiträge getagged ‘Internet’

Schnelltippen!

19 January 2009

71 Wörter

Speedtest

Macht süchtig, ich trainiere nun mal auf die 80!

(via)

Adventskalender

1 December 2008

Heute fängt wohl wieder das grosse Türchenöffnen an. In Zeiten, in denen die Schokoladenvarianten von Aldi bis Lindt nur noch als Verlegenheitsentschuldigung für gestresste Mütter herhalten, und die hochpreisigen und doch billigen Ausführungen von Playmobil oder Rubbellos als Klassiker der 0.XX-”beta” Generationen dem hier und heute nur ein analoges Gähnen entlocken, komme blog- wie webpageseitig die spannenderen Varianten daher, die der digitalen urbanen und verarmenden Bohme auch dahingegend entgegenkommen, da sie nur noch denjenigen Geld kosten, der mit dem Besitz eines Ei-Fon – Volumentarifs beweisst, dass es ihm auch egal sein kann. So kommt uns jeden Tag ein neues Irgendwas ins Haus: Kalorienbefreite Kunstschätze, Rätselfragen, Tagesweisheiten, BestOf-Videos oder Backtipps sind dank Atom oder RSS nunmehr sogar weniger als eine Klick entfernt. Doch wirklich zwonullig marschieren dann die Varianten voran, die das Mitmachen zum Prinzip erklären. Wie Teresas wunderbares Advention, zu welchem ich beizeiten auch meinen Beitrag leisten werde. Und so bekommt man für einmal Arbeit 23faches Überraschen frei haus. Der Netzadvent ist so liebevoll solidarisch!

Nummer

6 November 2008

Ich liebe dieses öffnetliche W-Lan an vielen Madrider Plätzen. So kann ich gleich meine neue Nummer posten, nur für den Fall, dass mich morgen jmnd. erreichen möchte:

0034-622048764

Plaza de Irgendwas

Alles Neue ist blau!

31 July 2008

Saphire, um genau zu sein. “Blue is the Colour of energy, chracter an enthusiasm“, versucht mir die Website zu vermitteln. Ja, das glaube ich einfach mal, weil ich es gerne glauben möchte. Mein neues Spielzeug, der Acer Aspire One, ist jedenfalls im Laufe der Woche in meine Hände geliefert worden. Meinem Ziel, dem Allzeitinternet, komme ich damit ein gehöriges Stück näher. 4ever on!

Zur weiteren Freude und getreu dem Motto, “Wenn schon blau, dann richtig blau“, flatterte direkt im Anschluss auch ein weiterer schöner Geldbörsenschmuck in mein Haus. Leidenschafft Enthusiam kann also auch weiterhin analog sei, solange sie er nur blau ist. Doch wie zum Teufel soll ich mir nur die Mitgliedsnummer merken?

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P.S. Wer sich für die Technik des Acer Aspire One (AAO) interessiert, wird hier fündig. Erste Berichte und Hand Ons gibt es auch hier. Ich werde jedenfalls keine Review verfassen.

Noch ein nerdiger Nachtrag: Der AAO wird (wohl ob der großen Nachfrage) mit Teilen verschiedener Zulieferer bestückt. Davon betroffen sind vor allem die SSDs, was sich in der Lese und Schreibgeschwindigkeit deutlich bemerkbar macht (Verbaut wurden langsame Intel-SSDs und schnellere von Samsung). Ausserdem gibt es zwei Akkuausführungen, einen mit 2200mAh und einen mit 2400mAh. Ich bin in beiden Fällen mit der jeweils besseren Variante bedacht worden. *freu* (via)

Kreditkartenmißbrauch – Part I

20 March 2008

Sehr geehrter Kartenhaus-Kundin, sehr geehrter Kartenhaus-Kunde,

wir möchten Sie darüber informieren, dass wir vor kurzem entdeckt haben, dass Kartenhaus Opfer eines rechtswidrigen Angriffs auf seine Internetseite www.kartenhaus.de wurde. Durch diesen Angriff hat ein unbekannter Täter einige Ihrer persönlichen Informationen gestohlen. Wir haben leider Grund zu der Annahme, dass Ihre Kreditkarteninformationen, einschließlich der Rechnungsanschrift für Ihre Karte mit der Endnummer XXXX gestohlen wurden.
(Mail vom 4.10.2007)

Seit gestern fehlen mir 306Euro auf dem Konto. Das abbuchenden Kreditinstitut -von dem ich noch nie etwas gehört hatte- fragte gleich, ob ich bei mal bei Kartenhaus bestellt hätte und sperrte sogleich das entsprechende Konto. Es wurde auf meinen Namen eröffnet, die Dame hatte sogar meine (alte) Adresse vorliegen, es war gruselig.

Ich werde hier heute nachmittag zu einer Fiale der Deutschen Bank müssen um die Buchung zu reklamieren. Auch Strafanzeige sollte ich stellen, wurde mir geraten. Meine Kreditkarte ist gesperrt, folglich musste ich auch mein für die Rückfahrt gebuchtes Auto stornieren. Das mich eine Neubuchung nun noch ein paar Euro mehr kostet, fällt bei dem Stress kaum ins Gewicht.

to be continued…

Blogverwaltung mit netvibes.com

7 February 2008

Screenshot von netvibesEs kommen viele Informationen zusammen im Web 2.0. Gerade, wenn man als Blogger aktiv ist, eine grundsätzliche Netzaffinität mitbringt und dazu noch ein breites Interessenspektrum aufweist, stößt man ständig auf neue Blogs und Podcasts, welche es zu lesen lohnt.

Für gewöhnlich habe ich immer einen offline Feedreader (Thunderbird) eingesetzt. Mit meinem Umstieg auf Ubuntu und dem Vorhaben, dem allgemeinem Trend folgend möglichst viel Informationen browserbasiert zu verwalten, folgte ich einem Tip von Timo, und richtete mir einen netvibes.com Zugang ein.

Neben ca. 10privaten Blogs von Freunden und Bekannten, einem Dutzend Newsfeeds und nochmal so vielen Podcasts (insb. vom Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk) lese ich noch ziemlich regelmäßig geschätzte 30Blogs zu Themen wie Netzkultur- und Design, Berlin, Sprachen, Reisen, Kolumbien, Technik und (Urheber-)Recht.

Nebenbei überwacht Netvibes noch meine Mails per POP3, die eingehenden Kommentare meines eigenen Blogs, meine Facebook- und Xing Newsfeeds, stellt eine Aufgabenliste für mich bereit, gibt das aktuelle Berlinwetter aus (was nicht immer schön ist) und verkürzt den Zugriff auf meine Spanisch- und Englisch-Wörterbücher.

Netvibes ist ziemlich übersichtlich aufgebaut. Per Drag&Drop lässt sich die Ansicht modifizieren, die verschiedenen Kategorien werden in Reitern sortiert, Podcasts lassen sich direkt über die Website anhören oder speichern, Feeds auch im Orginaldesign betrachten und es gibt eine riesige Auswahl an zusätzlicher Widgets.

In der Summe ein volle Empfehlung für alle, die ihre täglichen Webrituale- und Wege auch unabhängig vom Standort vereinfachen möchten und genau die Infos zu lesen bekommen wollen, die sie brauchen. Würde ich hier Sterne vergeben, Netvibes bekäme 5 von 5!

Abstinenzerklärung

28 January 2008

Ein wenig ist es wie gelebte Archäologie des 20.Jahrhunderts.

Seit nunmehr zehn Tagen bin ich ohne Rechner. Zum ersten Male seit 1997. Verkauft. Nach drei Jahren, aufgestanden, und er ging mir auf die Nerven, wie schon so oft in den letzten Monaten. Es zeigte, dass er nie Freund war, immer nur Begleiter. Und nun stehe ich komplett ohne da. Keine private Netzanbindung mehr zuhause, gleichzeitig kein Radio, kein Fernseher, kein DVD-Spieler, kaum Musik… Leben analog. Mal sehen, wie lange das lebbar bleibt!